Badmintonclub Uzwil

NLA

Uzwil vor wegweisendem Wochenende

Der Badmintonclub Uzwil startet am Samstag und Sonntag gleich mit zwei schwierigen NLA-Heimspielen in die Rückrunde. Einerseits ist man gespannt auf die beiden ausländischen Neuverpflichtungen, anderseits braucht es dringend Punkte. Aktuell steht Uzwil einen Punkt hinter den Playoffrängen.

Auch beim Badmintonclub Uzwil startet das neue Jahr mit einem Feuerwerk. Am Samstag (17 Uhr, BZU Niederuzwil) empfangen die Uzwiler den unangefochtenen Tabellenleader Argovia. Die Aargauer stehen noch ohne Niederlage da und sind der grosse Favorit auf den Schweizermeistertitel. Am Sonntag (14 Uhr, BZU Niederuzwil) kommt es zum Lokalderby gegen St.Gallen-Appenzell. Die St.Galler stehen derzeit auf dem zweitletzten Tabellenplatz. Ihre Bilanz aus der Vorrunde mit einem Sieg und sechs Niederlagen fällt bescheiden aus. Weil St.Gallen am nächsten Wochenende auf seinen stärksten Spieler verzichten muss, wurde kurzerhand ein neuer dänischer Profi verpflichtet. Wie auf der Vereinswebsite mitgeteilt wird, soll es der 22-jährige Mathias Bay-Smidt sein. Seinerseits die aktuelle Weltnummer 89 im Männerdoppel.

Uzwil mit zwei Neuverpflichtungen
Wie schon vor wenigen Tagen bekannt wurde, verpflichtete auch der Badmintonclub Uzwil zwei neue Spieler. Die 21-jährige Amalie Hertz aus Dänemark wird als Einzelspielerin engagiert. Sie ist die aktuelle Weltnummer 125 im Fraueneinzel. Bei den Männern stösst ein ausgewiesener Routinier zu Uzwil. Der 33-jährige Adam Cwalina ist ein routinierten Doppelspezialist und steht derzeit auf Platz 65 in der Weltrangliste. Beide Neuverpflichtungen werden wohl am Wochenende ihre Premiere im Uzwiler Trikot geben. Fraglich bleibt, ob der angeschlagene Artem Pochtarev antreten wird und ob die enttäuschende Maria Ulitina überhaupt aufgeboten wird.

Playoffs bleiben das Ziel
Mit den beiden Neuverpflichtungen hat die Vereinsleitung ein klares Zeichen gesetzt – auch gegenüber dem Trainer und der Mannschaft. Die Leistungen aus der Vorrunde entsprachen nicht immer den Vorstellungen – enttäuscht haben vor allem auch die ausländischen Profispieler. Hier wurden nun personelle Konsequenzen vollzogen. Diese sollen dem Team neue Stabilität geben. Das Ziel bleibt weiterhin die Playoffqualifikation. Dafür braucht es schon am Wochenende einen klaren Aufwärtstrend.

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