Badmintonclub Uzwil

NLA

Uzwil ist wieder da!

Der Badmintonclub Uzwil startet überragend in die Rückrunde. Erst besiegt das NLA-Team den Leader Argovia mit 5-3 und fegt danach St.Gallen im Lokalderby mit 7-1 vom Platz. In der Tabelle machen die Uzwiler einen grossen Sprung bis auf Platz zwei.

Das war sackstark! Es passte einfach alles! Für Uzwil war es nahezu das perfekte Badminton-Wochenende! Und damit sorgt man für die grosse Überraschung der Runde. Kaum jemand hätte gedacht, dass Uzwil so stark aus der Weihnachtspause zurückkehren wird. Dass man den vermeintlich unantastbare Leader Argovia schlagen kann – ja dem sogar die erste Saisonniederlage hinzufügt. Das alles war eigentlich unvorstellbar. Doch Uzwil schöpfte neuen Mut. Zeigte viel Moral, nachdem die schwachen Leistungen aus der Vorrunde im Verein angeprangert wurden und aus der Unzufriedenheit schliesslich gehandelt wurde. Über die Weihnachtstage nahm die Vereinsleitung mit Amalie Hertz Hansen und Adam Cwalina gleich zwei neue ausländische Badmintonprofis unter Vertrag.

Cwalina für Utrosa
Eine weitere Überraschung folgte am Samstag gegen Argovia bereits vor Spielbeginn. Artem Pochtarev stand in der Aufstellung, obwohl sein Einsatz aus verletzungsbedingten Gründen fraglich war. Auch die beiden Neuverpflichtungen kamen zu ihrer Premiere. Damit war das Ausländerkontingent ausgeschöpft und Spielertrainer Iztok Utrosa entschied sich selbst aus dem Rennen zu nehmen. Er konzentrierte sich ausschliesslich aufs Coaching. Schon zum Spielstart zeigte sich, dass die Uzwiler wie ausgetauscht auftraten. Einsatz und Wille unterstrichen den erfreulichen Auftritt. Spätestens nach dem packenden Sieg von Bösiger/Cwalina im Männerdoppel war der Bann gebrochen. Fortan zeigte Uzwil eine souveräne und abgeklärte Leistung. Auch am Sonntag gegen St.Gallen ging es im gleichen Stil weiter. Wobei die kriselnden St.Galler sich öfters auch selbst ein Bein stellten und damit den Uzwilern in heiklen Situation den Weg ebneten. Einziger Wehrmutstropfen war der Rückzug von Tenzin Pelling. Sie wurde nach dem siegreichen Frauendoppel von Krämpfen geplagt und konnte nicht mehr zum Mixeddoppel antreten. Sie wurde durch Sereina Hofstetter ersetzt.

Wieder auf Playoffkurs
Mit den beiden Heimsiegen hat sich Uzwil eindrücklich zurückgekämpft. Das wirkt sich auch in der NLA-Tabelle aus. Innerhalb von einem Wochenende geht es wieder hoch von Platz sechs bis auf Platz zwei. Damit steht man einen Punkt vor der Konkurrenz, aber immer noch neuen Punkte hinter Argovia. Am 26./27. Januar geht es in der Meisterschaft weiter – mit zwei Auswärtsspielen.

Telegramm Uzwil – Argovia
Männereinzel: Pochtarev – Martins 21-19, 21-15; Scheiwiller – Künzi 15-21, 19-21; Müller – König 21-19, 9-21, 18-21. Männerdoppel: Bösiger/Cwalina – Khakimov/Künzi 16-21, 21-18, 21-14; Pochtarev/Müller – Martins/König 25-23, 21-18. Fraueneinzel: Hertz – Ilinska 14-21, 19-21. Frauendoppel: Pelling/Hertz – Müller/von Rotz 21-12, 21-12. Mixeddoppel: Pelling/Cwalina – Müller/Khakimov 21-18, 21-12.

Telegramm Uzwil – St.Gallen-Appenzell
Männereinzel: Pochtarev – Diaz 15-21, 21-13, 21-19; Scheiwiller – Tripet 21-11, 21-14; Bösiger – Ch.Heiniger 25-23, 21-9. Männerdoppel: Bösiger/Cwalina – T.Heiniger/Smidt Bay ; Pochtarev/Müller – Ch.Heiniger/Diaz. Fraueneinzel: Hertz – Bergstein 21-11, 21-19. Frauendoppel: Pelling/Hertz – Bergstein/Müller 21-16, 21-19. Mixeddoppel: Hofstetter/Cwalina – Stadelmann/Smidt Bay 9-21, 11-21.