Verein
Geschichte
Die traditionsreiche Geschichte des BC Uzwil
Eine Geschichte war einmal, wer interessiert sich schon für Altes? Und trotzdem können diese spannend sein, weil sie heute nahezu unbekannt sind.
So wurde beispielsweise der BC Uzwil als 29. Schweizer Badmintonverein gegründet. Und das war im Jahr 1966. Damals gab es erst einen Club in St.Gallen und zwei in Zürich. Alle anderen kamen aus der Westschweiz.
Man wird es kaum glauben, aber unseren Badminton-Club haben wir einem Engländer zu verdanken, der in der Firma Bühler arbeitete. Als dieser einige Männer im Garten beim Federballspielen sah, empfahl er ihnen diesen Sport grundsätzlich in einer Halle zu spielen. Dort sei der Wind kein Problem mehr.
Gesagt, getan. Sie wechselten ihr Spielfeld in eine Bauernscheune beim Platanenhof Oberuzwil, später in die Turnhallen in Uzwil und Bichwil.
Richard «Ritschi» Véron gehörte zu dieser Männerrunde. Er trieb auch die Vereinsgründung voran. Allerdings fehlten ihm die Statuten. Somit wurden diese kurzerhand beim BC St.Gallen ausgeliehen und kopiert.
Clubgründer und Trainer Ritschi Véron war ehrgeizig und wollte auch Kinder im Verein trainieren. Allerdings war Badminton damals noch gänzlich unbekannt. So rekrutierte er kurzerhand auf den Fussballplätzen junge Sportler und bringt die Schoch-, Müller- und Kropf-Brüder sowie später auch die Gruppe mit Namen wie Schadegg, Keller und Waltert allesamt an die nationale Spitze.
Uzwil feiert! Im Jahr 1978 steigt der Badminton Club Uzwil in die Nationalliga B auf und nur ein Jahr später, im Jahre 1979 in die Nationalliga A. Es folgt eine einzigartige Ära. Während 32 Jahren spielte der BC Uzwil ohne Unterbruch in der höchsten Schweizer Liga.
In dieser Zeit lassen sich die Uzwiler zweimal als Vize-Schweizermeister feiern. Der Schweizermeister-Titel fehlt (noch) bis heute. Es folgen auch unzählige Schweizermeistertitel bei der Elite und bei den Junioren. Thomas Müller führt in der Saison 1984/85 die CH-Rangliste bei den Männern an.
Ausländische Spieler verstärken das Uzwiler Fanionteam. Unvergessen bleiben Ronald Paokie und Aras Razak (Indonesien), Morten Bundgaard, Thomas Iversen und Mads Pedersen (Dänemark) sowie Jan Fröhlich und René Nedela (Tschechien).
Der Verein trauert um Clubvater Richard «Ritschi» Véron. Bis zu letzt stand der 87-Jährige täglich in der Badmintonhalle – als Nachwuchstrainer und Motivator. Die Treue hält uns weiterhin seine Ehefrau. Sie besucht heute noch jedes Heimspiel des Fanionteams.
Die Elite Schweizermeisterschaften finden 1987 erstmals in Uzwil statt. Die Schweizer Badmintonszene erlebt einen Zuschaueraufmarsch sondergleichen. Mehrere Tausend Besucher verfolgen die Spiele im BBZ in Niederuzwil und erfreuen sich über den zweimaligen Finaleinzug des Lokalmatadors Thomas Müller im Doppel und Mixed. 2003 findet der Grossanlass nochmals in Uzwil statt. Unvergessen bleibt der erste Elite-Schweizermeistertitel der damals 16-jährigen Jeanine Cicognini.
Der langjährige Präsident Thomas Müller tritt nach 32 Jahren zurück. Im Januar 2011 übernimmt Jürg Schadegg die Vereinsführung.
Ein sportlicher Tiefenflug kann nicht mehr gestoppt werden. 2011 steigt das Fanionteam chancenlos aus der Nationalliga A ab. 2012 gelingt dem NLB Team der direkte Wiederaufstieg in die Nationalliga A. Nach einem turbulenten Abgang von Morten Kragh als Nationaltrainer bei siwss badminton übernimmt Philipp Peter als Spielertrainer die Führung. In der folgenden Saison 2012/13 schafft das Fanionteam nach einer hervorragenden Vorrunde (Platz 4) im letzten Spiel noch knapp den Ligaerhalt. Der verletzungsbedingte Ausfall von Doppelspezialist Marco Thoma ist nur schwer zu kompensieren. Mit den Uzwiler Eigengewächsen mit Cendrine Hantz, Philipp Peter, Ramon Kropf und den gezielten Teamverstärkungen durch Iztok Utrosa (Slowenien), Anders Johansson (Dänemark), Tenzin Pelling und Jeannine Cicognini, die für eine Saison aus der Bundesliga zurückgekehrt ist, wird das angestrebte Saisonziel erreicht.
Ende Saison 2012/13 präsentiert sich der BC Uzwil wieder mit je einer Mannschaft in vier höchsten Ligen (NLA/NLB/1. Liga/2. Liga).
Chronik 1. Mannschaft/Clubjubiläum
2012/13 NLA 7. Platz
2011/12 NLB 1. Platz Wiederaufstieg in die NLA
2010/11 NLA 10. Platz Abstieg in die NLB
2009/10 NLA 3. Platz
2008/09 NLA 2. Platz
2007/08 NLA 3. Platz
2006/07 NLA 5. Platz 40 Jahr-Jubiläum
2005/06 NLA 5. Platz
2004/05 NLA 6. Platz
2003/04 NLA 5. Platz
2002/03 NLA 3./4. Platz Halbfinalqualifikation
2001/02 NLA 3./4. Platz Halbfinalqualifikation
2000/01 NLA 3. Platz
1999/20 NLA 3. Platz
1998/99 NLA 3. Platz
1997/98 NLA 5. Platz
1996/97 NLA 6. Platz 30 Jahr-Jubiläum
1995/96 NLA 5. Platz
1994/95 NLA 3. Platz
1993/94 NLA 5. Platz
1992/93 NLA 3. Platz (Präsident T. Müller wird als Joker eingesetzt und schafft im Doppel die Überraschung) 1991/92 NLA 2. Platz (Halbfinalüberraschung gegen Lausanne, Schadegg/P. Müller gewinnen den entscheidenden Satz gegen Schweizermeister Chew/Jaquenoud 17:16)
3:4 Finalniederlage gegen Basel in Emmen
1990/91 NLA 5. Platz
1981/82 2. Platz hinter Basel (ohne Playoffs)
1978/79 Aufstieg NLA
1977/78 Aufstieg NLB
So wurde beispielsweise der BC Uzwil als 29. Schweizer Badmintonverein gegründet. Und das war im Jahr 1966. Damals gab es erst einen Club in St.Gallen und zwei in Zürich. Alle anderen kamen aus der Westschweiz.
Man wird es kaum glauben, aber unseren Badminton-Club haben wir einem Engländer zu verdanken, der in der Firma Bühler arbeitete. Als dieser einige Männer im Garten beim Federballspielen sah, empfahl er ihnen diesen Sport grundsätzlich in einer Halle zu spielen. Dort sei der Wind kein Problem mehr.
Gesagt, getan. Sie wechselten ihr Spielfeld in eine Bauernscheune beim Platanenhof Oberuzwil, später in die Turnhallen in Uzwil und Bichwil.
Richard «Ritschi» Véron gehörte zu dieser Männerrunde. Er trieb auch die Vereinsgründung voran. Allerdings fehlten ihm die Statuten. Somit wurden diese kurzerhand beim BC St.Gallen ausgeliehen und kopiert.
Clubgründer und Trainer Ritschi Véron war ehrgeizig und wollte auch Kinder im Verein trainieren. Allerdings war Badminton damals noch gänzlich unbekannt. So rekrutierte er kurzerhand auf den Fussballplätzen junge Sportler und bringt die Schoch-, Müller- und Kropf-Brüder sowie später auch die Gruppe mit Namen wie Schadegg, Keller und Waltert allesamt an die nationale Spitze.
Uzwil feiert! Im Jahr 1978 steigt der Badminton Club Uzwil in die Nationalliga B auf und nur ein Jahr später, im Jahre 1979 in die Nationalliga A. Es folgt eine einzigartige Ära. Während 32 Jahren spielte der BC Uzwil ohne Unterbruch in der höchsten Schweizer Liga.
In dieser Zeit lassen sich die Uzwiler zweimal als Vize-Schweizermeister feiern. Der Schweizermeister-Titel fehlt (noch) bis heute. Es folgen auch unzählige Schweizermeistertitel bei der Elite und bei den Junioren. Thomas Müller führt in der Saison 1984/85 die CH-Rangliste bei den Männern an.
Ausländische Spieler verstärken das Uzwiler Fanionteam. Unvergessen bleiben Ronald Paokie und Aras Razak (Indonesien), Morten Bundgaard, Thomas Iversen und Mads Pedersen (Dänemark) sowie Jan Fröhlich und René Nedela (Tschechien).
Der Verein trauert um Clubvater Richard «Ritschi» Véron. Bis zu letzt stand der 87-Jährige täglich in der Badmintonhalle – als Nachwuchstrainer und Motivator. Die Treue hält uns weiterhin seine Ehefrau. Sie besucht heute noch jedes Heimspiel des Fanionteams.
Die Elite Schweizermeisterschaften finden 1987 erstmals in Uzwil statt. Die Schweizer Badmintonszene erlebt einen Zuschaueraufmarsch sondergleichen. Mehrere Tausend Besucher verfolgen die Spiele im BBZ in Niederuzwil und erfreuen sich über den zweimaligen Finaleinzug des Lokalmatadors Thomas Müller im Doppel und Mixed. 2003 findet der Grossanlass nochmals in Uzwil statt. Unvergessen bleibt der erste Elite-Schweizermeistertitel der damals 16-jährigen Jeanine Cicognini.
Der langjährige Präsident Thomas Müller tritt nach 32 Jahren zurück. Im Januar 2011 übernimmt Jürg Schadegg die Vereinsführung.
Ein sportlicher Tiefenflug kann nicht mehr gestoppt werden. 2011 steigt das Fanionteam chancenlos aus der Nationalliga A ab. 2012 gelingt dem NLB Team der direkte Wiederaufstieg in die Nationalliga A. Nach einem turbulenten Abgang von Morten Kragh als Nationaltrainer bei siwss badminton übernimmt Philipp Peter als Spielertrainer die Führung. In der folgenden Saison 2012/13 schafft das Fanionteam nach einer hervorragenden Vorrunde (Platz 4) im letzten Spiel noch knapp den Ligaerhalt. Der verletzungsbedingte Ausfall von Doppelspezialist Marco Thoma ist nur schwer zu kompensieren. Mit den Uzwiler Eigengewächsen mit Cendrine Hantz, Philipp Peter, Ramon Kropf und den gezielten Teamverstärkungen durch Iztok Utrosa (Slowenien), Anders Johansson (Dänemark), Tenzin Pelling und Jeannine Cicognini, die für eine Saison aus der Bundesliga zurückgekehrt ist, wird das angestrebte Saisonziel erreicht.
Ende Saison 2012/13 präsentiert sich der BC Uzwil wieder mit je einer Mannschaft in vier höchsten Ligen (NLA/NLB/1. Liga/2. Liga).
Chronik 1. Mannschaft/Clubjubiläum
2012/13 NLA 7. Platz
2011/12 NLB 1. Platz Wiederaufstieg in die NLA
2010/11 NLA 10. Platz Abstieg in die NLB
2009/10 NLA 3. Platz
2008/09 NLA 2. Platz
2007/08 NLA 3. Platz
2006/07 NLA 5. Platz 40 Jahr-Jubiläum
2005/06 NLA 5. Platz
2004/05 NLA 6. Platz
2003/04 NLA 5. Platz
2002/03 NLA 3./4. Platz Halbfinalqualifikation
2001/02 NLA 3./4. Platz Halbfinalqualifikation
2000/01 NLA 3. Platz
1999/20 NLA 3. Platz
1998/99 NLA 3. Platz
1997/98 NLA 5. Platz
1996/97 NLA 6. Platz 30 Jahr-Jubiläum
1995/96 NLA 5. Platz
1994/95 NLA 3. Platz
1993/94 NLA 5. Platz
1992/93 NLA 3. Platz (Präsident T. Müller wird als Joker eingesetzt und schafft im Doppel die Überraschung) 1991/92 NLA 2. Platz (Halbfinalüberraschung gegen Lausanne, Schadegg/P. Müller gewinnen den entscheidenden Satz gegen Schweizermeister Chew/Jaquenoud 17:16)
3:4 Finalniederlage gegen Basel in Emmen
1990/91 NLA 5. Platz
1981/82 2. Platz hinter Basel (ohne Playoffs)
1978/79 Aufstieg NLA
1977/78 Aufstieg NLB





